Mitgliederversammlung 2026
Im Anschluß an die Deligiertenversammlung fand am 29. März die Mitgliederversammlung des HATV statt. Als wesentlicher Bestandteil stand turnusmäßig die Neuwahl des Präsidiums auf der Tagesordnung. Nach der Entlastung des Präsidiums stellten sich alle bisherigen Mitglieder erneut zur Wahl und wurden in Einzelwahl einstimmig erneut gewählt.
Wesentlicher Bestandteil der Versammmlung waren die Ehrungen unserer Sportler
Werner Bär, er ist seit 1987 Wertungsrichter und hat sein letztes Turnier 2024 gewertet, für seinen jahrelangen Einsatz bedankt sich der HATV. Seit 1987 hat er die Wertungsrichter C-Lizenz und er hat auch bei vielen Turnier als Turnierleiter fungiert Er besitzt bereits die silberne Ehrennadel des HATV. Viele Jahre hat er in der TSA d. Niendorfer TSV Vereinsarbeit gemacht.
Olaf Wilke hat 2025 sein letztes Turnier gewertet. Der HATV bedankt sich bei ihm. Er hat die Ehrennadel in Bronze erhalten. Seit 1983 hat er die WR C-Lizenz und seit 1985 die WR A-Lizenz. Die S-Lizenz Standard besitzt er seit 2011, kurze Zeit später traute er sich als Turnierleiter auch ans Mikrofon. Zurzeit ist er Sportwart beim HSV Tanzsport Norderstedt.
Für ihre langjährige Arbeit und besoderes Engagement in der Jugendarbeit wurde Anne-Marie Meyer (Club Saltatio Hamburg) mit der bronzenenen Ehrennadenl des HATV ausgezeichnet.
Als Finalistin der Deutschen Meisterschaften In der Klasse Kinder 1 C wurde Katharina Stehn (Club Ceronne im ETV) ausgezeichnet.

In der noch jungen Startklasse Senioren V, in der beide Partner mindestens 70 Jahre alt sein müssen, erreichten Helga Biernoth und Gunnar Wagner vom Casino Oberalster das Finale der Deuteschen Meisterschaften.
Das Paar, das derzeit auf Platz 3 der deutschen Rangliste und auf Platz 12 der Weltrangliste steht, sind Heidemarie Schulz-Brüsewitz und Dirk Keller. Im vergangenen Jahr tanzten sie bei 20 deutschen Turnieren und erreichten dabei 13-mal die Plätze 1 bis 3.Bei den letzten beiden Deutschen Meisterschaften der Senioren IV S-Standard belegten sie jeweils den dritten Platz.
In der Kategorie der meisten Turnierstarts gibt es in diesem Jahr zwei Paare
Auch dieses Jahr ist es u.a. wieder das Ehepaar Christiane & Stefan Hublitz von der TSV Glinde. Ihr scheut euch nicht das ganze Land zu bereisen. Eure 44 Turniere an 28 Wochenenden erstreckten sich von Schleswig im Norden bis nach Rosenheim im Süden oder von Köln im Westen bis nach Berlin im Osten. Dort war am 14.12. auch euer Höhepunkt des Jahres: Der Aufstieg in die Senioren III A-Std.-Klasse.
Ebenfalls 44 Turniere bestritten das Paar Michelle Jäckstein und Kevin Schilling vom Club Saltatio gemeinsam – und das an nur 13 Wochenenden. Ihr großer Vorteil liegt, so könnte man meinen, darin, dass sie in beiden Kategorien antreten. Dies bringt jedoch auch ein deutlich höheres Trainingspensum mit sich.Die beiden gehören zu den Paaren, die im Jahr 2025 gleich zweimal aufgestiegen sind – und das innerhalb von nur zwei Wochenenden. Seit September tanzen sie in beiden A-Klassen und freuen sich bereits auf die Kombinations-Meisterschaft am 18. April 2026 in Elmshorn.
In der Kategorie „Die meisten Turniersiege“ ertanzten sich Nina Kuhnigh und Nils Ball vom Club Céronne zwölf erste Plätze. Bei den übrigen vier Turnieren belegten sie jeweils den zweiten oder dritten Rang. Am 6. September stiegen sie bei der GLM Sen II D-Std. als Sieger regulär in die Senioren II C-Std. auf. Auch in der neuen Klasse tanzten sie direkt mit – und wie sollte es anders sein: Sie gewannen auch diese Landesmeisterschaft. Als der offizielle HATV-Vertreter sie fragte, ob sie in die B-Klasse aufsteigen möchten, schüttelten beide entschieden den Kopf. Der Siegeszug setzt sich auch in diesem Jahr fort: Bei drei Starts stehen bereits zwei Siege und drei Platzierungen zu Buche. Vielleicht sehen wir uns also im nächsten Jahr wieder, wenn es erneut heißt: Das Paar mit den meisten Turniersiegen ist …
In der letzten Kategorie der Ehrungen küren wir jetzt die „Mannschaft des Jahres“, die Soloformation des Clubs Saltatio Hamburg. Im Laufe des Jahres 2024 setzte sich der Club Saltatio das Ziel, mit einer Paarformation in die Saison zu starten. Schnell stellte sich jedoch heraus, dass dieses Vorhaben aufgrund eines Mangels an männlichen Tänzern nicht realisierbar war. Daher entschied man sich im Oktober 2024, stattdessen eine Solo-Formation ins Leben zu rufen.Die Musik und die Choreografie waren erst im Dezember fertiggestellt. Wie der Trainer berichtete, stellt eine Choreografie für eine Solo-Formation eine ganz andere Herausforderung dar, als für Paartänzer. Dies kann er aus eigener Erfahrung beurteilen, da er diese Position bereits seit 19 Jahren innehat.Der Mannschaft blieben lediglich sechs Wochen zur intensiven Vorbereitung. Dennoch zeigte das Team großen Einsatzwillen und trainierte konsequent an jedem Wochenende. Eine derart hohe Trainingsbeteiligung hatte der Trainer in all den Jahren zuvor noch nicht erlebt – alle zogen an einem Strang.In der noch neuen DTV-Kategorie „Solo Formation“ errang das Team bei vier Turnieren zweimal den ersten Platz sowie jeweils einmal den zweiten und dritten Platz. Der Zweitplatzierte erzielte exakt die gleichen Ergebnisse, sodass zur Entscheidungsfindung das aus dem Paartanz bekannte Skating-System angewendet werden musste. Dabei wird die Anzahl der ersten und zweiten Plätze zusammengezählt. Die Formation vom Club Saltatio setzte sich schließlich mit 15 zu 13 Punkten gegenüber dem Zweitplatzierten durch und konnten Sich daher Deutscher Meister nennen.Das Team nahm an der Europameisterschaft in Spanien teil und kehrte mit vielen wertvollen Erfahrungen zurück
In besoderer Anerkennung für seine Verdienste um den Tanzsport erhielt David Jühlke die Trainer Ehrennadel des HATV in Silber










